06.12.2017 | Bochum, Autor: Tim Berghoff

G DATA schützt jetzt auch Ihre Bitcoin-Wallet

Virtuelle Währungen wie Bitcoin oder Ethereum erfreuen sich seit Längerem einer wachsenden Beliebtheit. Onlinehändler entscheiden sich in immer mehr Fällen dazu, auch Bitcoin (stellvertretend hier genannt für alle Crypto-Währungen) als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Wo immer jedoch große Nachfrage herrscht und wo viel Geld zu machen ist, sind auch Kriminelle nicht weit. Diese versuchen, die Bitcoin-Konten („Wallets“) von anderen zu stehlen.

In der G DATA-Forschung sind bereits Schädlinge aufgetaucht, die nicht nur das klassische Online-Banking als Ziel haben, sondern auch bereits Funktionen besitzen, die zum Stehlen von Bitcoin-Konten geeignet sind. Proaktive Technologien wie der G DATA BankGuard schützen Sie in ihrem Browser bereits jetzt vor Bankingtrojanern.

Für Diebe besonders interessant sind hier Passwörter und private Schlüssel, die zum Entsperren der Bitcoin Wallet genutzt werden. Auf die Bedrohung für Bitcoin-Nutzer reagiert G DATA nun und erweitert seinen BankGuard-Schutz auf die gängigsten PC-basierten Bitcoin-Wallets. Weiterhin aktiviert G DATA den Keylogger-Schutz für diese Wallets, so dass Eingaben wie zum Beispiel der Zieladresse oder des Passworts nicht mehr abgegriffen werden können. Somit sind Bitcoin Wallets sowohl vor unbefugtem Zugriff durch Schadsoftware als auch vor der Durchführung unerwünschter Transaktionen geschützt.

Was ist Bitcoin?

Bitcoin ist ebenso wie Ethereum und andere Kryptowährungen ein virtuelles Zahlungsmittel, das nicht auf einem Bankensystem basiert. Jeder Benutzer hat eine virtuelle Brieftasche (Wallet), in der sein „Kontostand“ hinterlegt ist. Transaktionen werden dezentral verarbeitet. Dies hat einige Vor- aber auch Nachteile. Der Vorteil ist, dass das Zahlungssystem aufgrund des dezentralen Aufbaus kaum anfällig für wirkungsvolle Angriffe ist. Ein weiterer Vorteil ist die Absicherung mit einer so genannten Blockchain (Block-Kette). In dieser sind alle Transaktionen gespeichert. Jede Transaktion wird vom gesamten Bitcoin-Verbund verifiziert, was das Fälschen oder Umleiten von Transaktionen so gut wie unmöglich macht.

Bitcoin ist nicht (wirklich) anonym

Übrigens: Bitcoins sind entgegen einer weit verbreiteten Meinung kein wirklich anonymes Zahlungsmittel. Transaktionen sind mit Hilfe der Blockchain zumindest teilweise rückverfolgbar. Aus diesem Grund werden in Untergrundmärkten, in denen mit illegalen Waren gehandelt wird, ein so genannter „Bitcoin Tumbler Service“ (etwa „Bitcoin Mischerdienst“) verwendet, der die Herkunft einzelner Bitcoins verschleiert.

Das führt allerdings unter Umständen dazu, dass eine Transaktion erst nach mehreren Stunden verifiziert ist. Das Verifizieren und Verarbeiten von Transaktionen und deren Aufnahme in die Blockchain werden auch für das so genannte „Mining“ von Bitcoins genutzt. Jeder Knoten, der eine Transaktion verarbeitet, wird in Form von Bitcoins bezahlt. Je mehr Daten ein solcher Knoten verarbeitet, desto mehr Bitcoins lassen sich damit „minen“. Diese werden dann dem „Konto“ des Betreibers gutgeschrieben. Der aktuelle Boom um das Krypto-Geld führte dazu, dass bestimmte Grafikkarten zeitweise weltweit ausverkauft waren und die Preise für die begehrtesten Modelle in die Höhe schossen. Grafikkarten werden oft im Verbund zum Bitcoin-Mining genutzt, da deren Rechenleistung die von modernen Prozessoren übersteigt. Diesen hohe Bedarf an Rechenleistung kann man als Nachteil sehen, da er sehr energieintensiv ist. Weltweit benötigt das Bitcoin-Netz mehrere Terawattstunden (TWh) pro Jahr an elektrischer Energie. Zum Vergleich: ein durchschnittlicher Einpersonenhaushalt verbraucht etwa 2.600 Kilowattstunden (kWh) im Jahr.

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